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AK fordert mehr Geld für den Arbeitsmarkt

AK-Chef Kaske für flexible AMS-Budgets Salzburg24
AK-Chef Kaske für flexible AMS-Budgets

Die AK fordert angesichts der hohen Arbeitslosigkeit mehr Geld für den Arbeitsmarkt, berichtete die Mittags-"ZiB". Die Regierung solle mehr in die Ausbildung investieren, es werde am falschen Platz gespart, weil ein großer Teil der Mittel für die Lohnsubvention älterer Arbeitnehmer reserviert sei. Für eine verbesserte Ausbildung der Jungen will die AK flexible Budgets für das Arbeitsmarktservice.

Während die Jobs älterer Arbeitnehmer gefördert würden, würde zulasten der jungen Arbeitssuchenden Menschen gespart, kritisierte die Arbeiterkammer (AK). Die Zweckbindung von Budgetmitteln des Arbeitsmarktservice (AMS) für Lohnsubventionen helfe außerdem mehr den Firmen als den Arbeitslosen.

Es sei ungefähr so, als ob man dem AMS Handschellen anlege, dass nur Geld für den einen Bereich, aber nicht für andere ausgegeben werden dürfe, so AK-Präsident Rudolf Kaske. Für die AK wäre wichtig, dass die Arbeitnehmer auch bei der Qualifikation von Maßnahmen profitieren könnten. Diese könnten durch die Zweckbindung nicht in dem Ausmaß gesetzt werden wie man sich das wünsche.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 20.04.2021 um 04:09 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/ak-fordert-mehr-geld-fuer-den-arbeitsmarkt-47374810

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