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Aktivisten: Fast 10.000 Tote durch russische Luftangriffe in Syrien

Die massiven Luftangriffe haben vor rund einem Jahr begonnen. APA/AFP/KARAM AL-MASRI
Die massiven Luftangriffe haben vor rund einem Jahr begonnen.

Als Folge russischer Luftangriffe in Syrien sind Aktivisten zufolge fast 10.000 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen rund 3.800 Zivilisten. Unter den Toten seien auch mehr als 900 Kinder, teilte die "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte" am Freitag mit. Russland hatte am 30. September 2015 militärisch in den syrischen Bürgerkrieg eingegriffen.

Russland unterstützt mit den Luftangriffen das Regime von Machthaber Bashar al-Assad. Die umkämpfte nordsyrische Großstadt Aleppo hatte in den vergangenen Tagen die heftigsten Bombardierungen seit Beginn des Bürgerkrieges vor mehr als fünf Jahren erlebt. Die USA drohen Russland deswegen mit einem Abbruch der Kooperation in Syrien.

 

2.750 IS-Jihadisten unter den Toten

Durch russische Luftangriffe sind auch fast 2.750 getötete Kämpfer der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und gut 2.800 getötete Mitglieder islamistischer und anderer Rebellengruppen. Das berichtete die den Gegnern des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad nahestehende Beobachtungsstelle mit Sitz in Großbritannien.

Die Angaben der Beobachtungsstelle, die ihre Informationen aus einem Netzwerk von Informanten vor Ort bezieht, sind von unabhängiger Seite nur schwer zu überprüfen.

(APA)

(Quelle: S24)

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