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Alfred Kubin und der "Blaue Reiter": Ausstellung in München

Alfred Kubin und der Blaue Reiter im Lenbachhaus APA (Galerie im Lenbachhaus)
Alfred Kubin und der Blaue Reiter im Lenbachhaus

Der Zeichner Alfred Kubin und seine Verbindungen zur Künstlergruppe "Blauer Reiter" stehen im Zentrum einer Ausstellung im Münchner Lenbachhaus. Kubin (1877-1959) werde oft als Gründungsmitglied der Vereinigung genannt, seine konkreten Beziehungen zu dem Künstlerkreis seien jedoch so gut wie unbekannt, teilte die Städtische Galerie am Montag mit, wo die Schau bis 17. Februar 2019 zu sehen ist.

"Phantastisch! Alfred Kubin und der Blaue Reiter" zeigt mehr als 140 Werke, Fotos und Dokumente, von Kubin und anderen berühmten Künstlern wie August Macke, Wassily Kandinsky, Paul Klee oder Gabriele Münter. Kubins erste Ausstellung in München 1904 wurde von Kandinsky in der Künstlervereinigung Phalanx präsentiert. 1909 kam der Österreicher zur Neuen Künstlervereinigung München (NKVM). Als sich 1911 wegen eines Streits über künstlerische Ansichten der "Blaue Reiter" abspaltete, trat auch Kubin aus der NKVM aus. Bei der zweiten Ausstellung des "Blauen Reiter" 2012 war er mit eigenen Werken vertreten.

"Für Kubin selbst galt die Gegenwart, in der er lebte, als eine Zeit der Krisen", schreibt der Lenbachhaus-Direktor Matthias Mühling im Vorwort zum Ausstellungskatalog. "In seinen Bildern vermischt sich die traumatische Weltsicht des Künstlers mit der generellen Unruhe seiner Zeit."

(APA/dpa)

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