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Armbrust-Fall

19-jähriges Opfer galt jahrelang als vermisst

Armbrust-Fall - Leichenfund in Wittingen =.jpg APA/dpa/Christophe Gateau
Im Zusammenhang mit dem Passauer Armbrust-Fall haben Ermittler zwei Leichen in Niedersachsen gefunden.

Der Armbrust-Fall mit drei Toten in Passau und zwei Toten in Wittingen gibt weiter Rätsel auf. Insbesondere die Frage nach einem Motiv für das gesamte Geschehen ist nicht geklärt. Eines der Opfer von Wittingen, eine 19-Jährige, soll seit Jahren vermisst gewesen sein, berichtete der Fernsehsender RTL unter Verweis auf Ermittler.

Die Eltern der 19-Jährigen erzählten im Interview, wie ihre Tochter den 53-Jährigen im Kampfsportklub kennenlernte und wenig später den Kontakt zur Familie abbrach. Die Zeitung "Bild" zitierte am Abend einen Mann, der von seiner Begegnung mit dem 53-Jährigen berichtete. Demnach hatte er dem 53-Jährigen vorübergehend einen Pferdehof verpachtet. Die Frauen sollen sich dem 53-Jährigen gegenüber auffallend unterwürfig verhalten haben.

Armbrust-Fall: Tötung auf Verlangen?

Die Obduktionen der Leichen haben am Dienstag zumindest etwas Licht ins Dunkel gebracht. Die rechtsmedizinische Untersuchung der Toten aus Passau gab Hinweise auf eine Tötung durch die Pfeile. Die Staatsanwaltschaft geht bei dem 53-Jährigen und den beiden 33 und 30 Jahre alten Frauen von Tötung auf Verlangen beziehungsweise Suizid aus.

Identität zweier Frauen geklärt

Geklärt ist die Identität der beiden am Montag in einer Wohnung in Wittingen gefundenen Frauen. Wie sie ums Leben kamen, blieb zunächst unklar. Bei einer der Frauen handelte es sich laut Polizei um die Lebensgefährtin der 30-Jährigen. Die zweite Tote ist die 19-Jährige, die ebenfalls in der Wohnung lebte.

(APA)

(Quelle: APA)

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