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Auch Grüne zeigen Sympathie für Griss als Präsidentin

Irmgard Griss bleibt im Gespräch. APA/HANS KLAUS TECHT
Irmgard Griss bleibt im Gespräch.

Auch die Grünen zeigen große Sympathie für Irmgard Griss als mögliche künftige Rechnungshofpräsidentin. Bundessprecherin Eva Glawischnig hält die ehemalige Höchstrichterin für eine "absolut gute Lösung", sagte sie am Freitag im Gespräch mit der APA. Sollte es zu einer überparteilichen Nominierung durch mehrere Parlamentsfraktionen kommen, werde man auf eine eigene Kandidatin verzichten.

ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka sowie NEOS-Vorsitzender Matthias Strolz hatten Griss als überparteiliche Kandidatin für den Rechnungshof-Vorsitz vorgeschlagen. Auch das Team Stronach zeigte sich von dieser Wahl begeistert. Die SPÖ sowie ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner hielten sich vorerst noch bedeckt, zeigten aber grundsätzlich Sympathie für Griss. Lediglich die FPÖ dürfte einer gemeinsamen Nominierung der gescheiterten Präsidentschafts-Kandidatin eine Absage erteilen, wie aus einem Facebook-Kommentar von Obmann Heinz-Christian Strache hervorgeht.

Griss ein "sehr interessanter und spannender Vorschlag"

"Die Person Griss ist auf jeden Fall ein sehr interessanter und spannender Vorschlag", meinte nun Glawischnig, "wir stehen dem aufgeschlossen gegenüber". Die Grünen-Obfrau würde eine breitere Mehrheit bei der Wahl zum RH-Vorsitz begrüßen und dieser einer möglichen eigenen Kandidatin - etwa die Abgeordnete Gabriela Moser - den Vorzug geben. "Wenn wir uns verständigen, wäre das nicht notwendig", so die Grünen-Chefin. Zuerst will Glawischnig Griss erst einmal persönlich näher kennenlernen, wie sie gegenüber der APA ankündigte: "Es wird relativ bald ein Gespräch geben. Die Zeit drängt."

(APA)

(Quelle: S24)

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