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Aufständische töteten 34 Dorfbewohner in Indien

Aufständische haben am Dienstag im Nordosten Indiens mehrere Dörfer angegriffen und dort mindestens 34 Menschen erschossen. Das berichtete die indische Nachrichtenagentur IANS unter Berufung auf die Polizei. Die Angreifer gehörten demnach zu einer Gruppe militanter Bodo. Teile dieser Volksgruppe kämpfen im Unionsstaat Assam für mehr Selbstverwaltung oder einen eigenen Staat.

Die Aufständischen hätten wahrscheinlich einen Vergeltungsschlag durchgeführt, sagte Polizei-Generalinspektor S. N. Singh der Agentur. Die Sicherheitskräfte seien jüngst verstärkt gegen die Guerilla-Kämpfer vorgegangen. Erst am Sonntag seien zwei Bodo getötet worden. Singh beschuldigte eine Fraktion namens Nationale Demokratische Front von Bodoland (NDFB), die die Friedensgespräche der Regierung mit einigen Bodo-Gruppen ablehnen.

Es habe sich um vier separate Attacken in den Distrikten Kokrajhar und Sonitpur gehandelt, berichtete IANS weiter. "Die Todeszahl wird wahrscheinlich weiter steigen", wird ein nicht genannter Mitarbeiter des regionalen Innenministeriums zitiert. Premierminister Narendra Modi sprach von einer "feigen Tat".

(Quelle: S24)

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