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Australien: Pensionistin offenbar von Krokodil gefressen

Die vermisste Pensionistin dürfte einem Krokodil zum Opfer gefallen sein. AAP/Brian Cassey
Die vermisste Pensionistin dürfte einem Krokodil zum Opfer gefallen sein.

Schlimmer Verdacht nach dem Fund menschlicher Überreste im Magen eines Krokodils: Die Polizei in Australien befürchtet, das Schicksal einer seit Tagen vermissten Frau aufgeklärt zu haben. Es handle sich mutmaßlich um die Überreste einer 79-Jährigen, die in der vergangenen Woche bei Port Douglas im Bundesstaat Queensland verschwunden war.

Wildhüter entdeckten das rund 4,5 Meter lange Reptil im Mowbray River. Ein Spezialist in Cairns untersuchte das Salzwasserkrokodil und stieß dabei auf menschliche Körperteile. Zurzeit werde noch ermittelt, ob es sich dabei um Leichenteile der Seniorin handle.

79-Jährige verschwand aus Altersheim

Die Demenzkranke war aus einem Altersheim in der Touristenstadt Port Douglas verschwunden. Am Donnerstag hatte die Polizei neben biologischem Material auch Kleidungsstücke und den Spazierstock der Pensionistin an einem Flussufer gefunden und bereits einen tödlichen Krokodilangriff vermutet.

Salzwasserkrokodile unter Artenschutz

Salzwasserkrokodile können bis zu sieben Meter lang werden und ein Gewicht von über einer Tonne auf die Waage bringen. Seitdem sie in den 1970er-Jahren unter Artenschutz gestellt wurden, hat sich ihr Bestand im tropischen Norden Australiens explosionsartig vergrößert. Durchschnittlich töten Krokodile zwei Menschen im Jahr.

(APA/ag.)

(Quelle: S24)

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