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Australierin rettet zweijährige Tochter vor aggressivem Känguru

Kängurus sehen niedlich aus, können aber gefährlich sein Salzburg24
Kängurus sehen niedlich aus, können aber gefährlich sein

Eine australische Mutter hat sich einen Kampf mit einem Känguru geliefert, um ihre kleine Tochter Mileah zu retten. Das Beuteltier sei ungefähr so groß wie sie selbst und ziemlich stark gewesen, wurde Argie Abejaron aus dem Bundesstaat Queensland von der australischen Zeitung "Fraser Coast Chronicle" am Freitag zitiert.

Dem Zeitungsbericht zufolge griff das Känguru ihre vor dem Haus spielenden Kinder am Dienstag an. Die Mutter sah, wie das Tier ihre zweijährige Tochter zu Boden drückte: "Ich rang mit ihm", erzählte die Frau, die Prellungen und Schrammen erlitt.

Zweijährige bei Känguru-Attacke schwer verletzt

Schließlich lenkten die Schreie eines Nachbarn das Beuteltier ab, so dass sich Abejaron mit ihren Kindern in Sicherheit bringen konnte. Die Zweijährige war bewusstlos und kam mit schweren Kratzwunden an der Brust ins Krankenhaus.

Kängurus leben in beengter Umgebung

Wildtierhüter zählten 93 Kängurus im nahen Umkreis des Hauses in Point Vernon. Die Familie meidet laut der Zeitung seither ihr Zuhause - zu groß sei die Angst vor den aggressiven Beuteltieren. Sie vermuten, dass das beengte Leben auf einem nahen Feld die Tiere so angriffslustig mache. Die Eltern forderten die Behörden auf, die Tiere umzusiedeln. "Kängurus waren früher Mileahs Lieblingstiere, aber jetzt nicht mehr", erzählte die Mutter. "Nun sagt sie: "böses Känguru"."

(APA)

(Quelle: S24)

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