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Drei Verletzte

Transporter rast in München in Menschengruppe

Möglicher Bezug zum Rocker-Milieu

In München sind am Mittwoch drei Menschen verletzt worden, als ein Kleintransporter in eine Personengruppe raste. Nach Polizeiangaben stiegen die Insassen des Autos nach dem Vorfall aus, prügelten auf die umstehenden Menschen ein und flohen dann. Täter und Opfer haben sich laut Polizei wohl gekannt. Es wird wegen eines möglichen Bezugs zum Rocker-Milieu ermittelt. Am Abend wurden drei Festnahmen gemeldet.

Es werde nun "die Art der Tatbeteiligung" geprüft, sagte ein Sprecher der Polizei in der Nacht zum Donnerstag. Wie genau sie mit dem Vorfall in Zusammenhang stehen, ist noch nicht klar. Einzelheiten zu der Identität der Personen teilte die Polizei nicht mit. 

Zuvor hatte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bereits Festnahmen bekanntgegeben.

Drei Verletzte im Spital

Bei dem Vorfall am Mittwochnachmittag waren sechs Insassen des Fahrzeugs nach Polizei-Angaben auf die angefahrene Gruppe losgegangen und hätten "gewaltsam auf sie eingewirkt". Drei Männer im Alter zwischen 42 und 56 Jahren wurden verletzt. Sie sind im Krankenhaus, befinden sich aber nicht in Lebensgefahr, sagte der Polizeisprecher. Die Fahndung nach den Tätern laufe weiter.

Offenbar Streit in Rocker-Szene

Möglicherweise war ein Streit im Rocker-Milieu Ausgang des Vorfalls. Die Polizei teilte mit: "Nach den ersten vorläufigen Ermittlungen gab es eine Vorbeziehung zwischen den Tätern und den Verletzten, die auf einen Zusammenhang mit dem Rocker-Milieu hindeutet."

Polizei-Großaufgebot in München

Der Ort des Geschehens im Münchner Norden wurde weiträumig abgeriegelt. Mit mehr als hundert Polizisten in Schutzausrüstung und einem Hubschrauber wurde nach den Verdächtigen gefahndet. 

(Quelle: Apa/Ag.)

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