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Baby misshandelt: Verfahren musste eingestellt werden

Auch wenn es laut Gutachten als erwiesen gilt, dass dem drei Wochen alten Säugling schwere Verletzungen zugefügt wurden, hat die Anklagebehörde nun die Ermittlungen eingestellt (Symbolbild). Neumayr/Archiv
Auch wenn es laut Gutachten als erwiesen gilt, dass dem drei Wochen alten Säugling schwere Verletzungen zugefügt wurden, hat die Anklagebehörde nun die Ermittlungen eingestellt (Symbolbild).

Die Staatsanwaltschaft Linz hat das Verfahren gegen ein Elternpaar eingestellt, das verdächtigt wurde, sein Baby misshandelt zu haben. Der Bub war im Jänner mit Knochenbrüchen sowie Verdacht auf Hirnverletzungen ins Linzer Uniklinikum eingeliefert worden. Ein Täter konnte nicht ermittelt werden, bestätigte Behördensprecher Philip Christl einen Bericht in der "Kronen Zeitung" am Donnerstag.

Auch wenn es laut Gutachten als erwiesen gilt, dass dem drei Wochen alten Säugling schwere Verletzungen zugefügt wurden, hat die Anklagebehörde nun die Ermittlungen eingestellt. Vater und Mutter bestritten die Anschuldigungen, auch eine dritte im Laufe der Ermittlungen ausgeforschte Person leugnete die Tat. "Es konnte keinem der Verdächtigen die Misshandlung zugeordnet werden", begründete Christl den Umstand, dass der Fall nicht weiter verfolgt wird. Es gebe keine "Sippenhaftung", so sei nur eine Einstellung möglich gewesen.

Kinder werden auf Krisenpflegeplätzen betreut

Der Bub und sein älterer Bruder werden derzeit auf Krisenpflegeplätzen betreut. Ob sie nun wieder zurück zu ihren Eltern kommen, hat die Kinder- und Jugendhilfe des Landes Oberösterreich zu entscheiden. Einen Automatismus gebe es nicht, wird ein Mitarbeiter in dem Zeitungsbericht zitiert.

(APA)

Aufgerufen am 18.02.2019 um 08:47 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/baby-misshandelt-verfahren-musste-eingestellt-werden-56975914

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