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Badeunfall in NÖ überschattet Flüchtlingsunterbringung

Der Ertrinkungstod eines 18-Jährigen am Donnerstag in der Donau überschatte die Verlängerung der Unterbringung von Flüchtlingen in der Klosterneuburger Magdeburgkaserne, zeigte sich Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (ÖVP) betroffen. Er verwies auf das ohnehin tragische Schicksal jener Menschen, die hier die Chance haben sollten, ihre traumatischen Erlebnisse hinter sich zu lassen.

Angestrebt werde nun der Einsatz eines zusätzlichen Sicherheitsdienstes. Dieser soll der Aussendung zufolge vorrangig der Vermeidung von Konfliktsituationen entlang des im Sommer stark frequentierten Donau-Treppelweges dienen, aber auch dem Schutz der Flüchtlinge selbst, welche die Gegebenheiten vor Ort nicht kennen. Verlängert werden soll zudem das Projekt "Kompa" der Caritas, mit dem die Flüchtlinge seit Jänner "sehr erfolgreich" begleitet werden.

Der afghanische Staatsbürger war mit einem zweiten jungen Mann über die Pionierbrücke bei der Kaserne und dann etwa 800 Meter stromaufwärts gegangen. An der Stelle, an der die beiden - laut Aussendung der Stadtgemeinde Nichtschwimmer - baden wollten, täusche die augenscheinlich ruhige Wasseroberfläche über die starke Strömung hinweg.

Eine Passantin bemerkte, dass der 18-Jährige im Wasser wild gestikulierte, ehe er unterging, und verständigte die Polizei. Eine groß angelegte Suchaktion - mit Tauchern, Rettungsbooten und Hubschrauber - wurde nach knapp zwei Stunden ergebnislos abgebrochen.

(Quelle: S24)

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