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Ban Ki-Moon fordert Hilfe für Drogenkonsumenten

UNO-Chef spricht von wissenschaftlichem Konsens Salzburg24
UNO-Chef spricht von wissenschaftlichem Konsens

Im Kampf gegen Rauschmittel sollten sich Länder nach Ansicht von UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon auf die Unterstützung statt auf die Kriminalisierung von Konsumenten konzentrieren. "Wir dürfen nicht davor zurückschrecken, innovative Ideen und Perspektiven zu diskutieren", hieß es in einer Stellungnahme im Namen von Ban am Donnerstag in Wien.

Die sogenannte Schadensminimierung sieht etwa vor, dass Nadeln in speziellen Programmen ausgetauscht werden. Diese Vorgehensweise ist in Europa weit verbreitet. Länder wie Russland, die USA und Japan lehnen diese Methode ab, da sie den Konsum akzeptabel machen würde.

Wissenschaftlicher Konsens zeige Ban zufolge, dass die Entkriminalisierung von Drogenkonsum, der erwähnte Austausch von Nadeln oder Substitutionstherapien für Abhängige die Ausbreitung von HIV und anderer Krankheiten entscheidend verhindere. In Wien tagt noch bis Freitag die Suchtstoffkommission des UN-Büros für Suchtstoff- und Verbrechensbekämpfung (UNODC).

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 27.02.2021 um 05:03 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/ban-ki-moon-fordert-hilfe-fuer-drogenkonsumenten-44951434

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