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bauMax-Verkauf - Unternehmen will einvernehmliche Lösungen

Weniger als kolportierte 1.100 Jobs sollen verloren gehen Salzburg24
Weniger als kolportierte 1.100 Jobs sollen verloren gehen

Bei der vor der Zerschlagung stehenden Heimwerkerkette bauMax sind seit Donnerstag Kündigungen möglich. Das Arbeitsmarktservice (AMS) hatte vergangene Woche die Fristverkürzung im Zuge des Frühwarnsystems genehmigt. Das Unternehmen strebt aber ohnehin einvernehmliche Lösungen an, wie eine Sprecherin am Donnerstag auf APA-Anfrage erklärte.

"Die Fristverkürzung wurde beantragt, um mit den Mitarbeitern ausführliche Gespräche führen zu können", so die Sprecherin. Es sei nicht darum gegangen, Mitarbeiter früher abzubauen. Auch an den gesetzlichen und vertraglichen Kündigungsfristen ändere sich durch die Fristverkürzung im AMS-Frühwarnsystem nichts. In "Einzelfällen" könne es sein, dass bereits Kündigungen ausgesprochen worden sind. Laut Arbeiterkammer laufen seit Donnerstag Gespräche mit betroffenen Mitarbeitern.

Das genaue Ausmaß des Stellenabbaus ist weiter unbekannt. Die Zahl liege aber "deutlich" unter den 1.100 beim AMS zur Kündigung angemeldeten Mitarbeitern, betonte die bauMax-Sprecherin. Eine Zahl, wie viele Mitarbeiter auf jeden Fall ihre Arbeitsplatz verlieren werden, wollte sie ebenfalls nicht nennen, da auch in der Firmenzentrale in Klosterneuburg einzelne Bereiche weiter bestehen sollen.

(Quelle: S24)

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