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Fatale Kettenreaktion

Urlauberin infiziert: 5.000 Menschen in Quarantäne

Britische Mutation breitet sich wegen Regelverstoß aus

Coronavirus Pixabay
Eine Belgierin hatte sich im Skiurlaub mit dem Coronavirus infiziert und damit eine Kettenreaktion ausgelöst. (SYMBOLBILD)

Weil eine belgische Touristin sich im Skiurlaub in der Schweiz mit der britischen Corona-Mutation infiziert und anschließend nicht an die Corona-Regeln gehalten hat, müssen nun 5.000 Menschen in Quarantäne.

Die Frau hatte sich während des Skiurlaubes in der Schweiz angesteckt, berichtet die Schweizer Boulevard-Zeitung „Blick“. Anschließend habe die Frau in ihrer belgischen Heimat die Quarantäne-Bestimmungen missachtet. Nun wurden zwei Schulen geschlossen, 5.000 Personen müssen in Quarantäne.

Coronavirus verteilt sich in Schulen

Nach den Corona-Regeln hätte sich die Frau nach ihrer Rückreise isolieren sollen, stattdessen holte sie aber ihre Tochter nach Hause, die während ihres Urlaubes bei ihrem Vater weilte. Zwei Tage später wurde die Mutter positiv auf das Coronavirus getestet und eine fatale Kettenreaktion setzte ein. So hatte die Tochter in der Schule bereits eine Mitschülerin angesteckt, die wiederum ihre Mutter infizierte. Diese Mutter ist Lehrerin an einer anderen Schule, wo sich das Virus daraufhin ausbreitete.

Quarantäne für 5.000 Menschen in Belgien

Beide Schulen in der Nähe von Antwerpen wurden daher nun geschlossen, Schüler, Lehrer und deren Familie befinden sich in Quarantäne. Zu allem Unheil wurde die belgische Skiurlauberin ausgerechnet mit der britischen Coronavirus-Mutation infiziert. Diese verbreitet sich bekanntermaßen deutlich schneller. Für 5.000 Menschen in Belgien bedeutet diese Verkettung unglücklicher Zustände nun Quarantäne.

(Quelle: SALZBURG24)

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