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Beobachter: IS-Miliz tötet über 50 Soldaten in Nordsyrien

Die radikal-islamische IS-Miliz hat bei zwei Angriffen in der nordsyrischen Provinz Aleppo nach Angaben von Beobachtern allein im August 51 Regierungssoldaten getötet. Die Armeeangehörigen hätten sich in einem von IS-Kämpfern belagerten Luftwaffenstützpunkt verschanzt, berichtete die der Opposition nahestehende Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag.

Die Kämpfer des sogenannte Islamischen Staates (IS) hatten demnach vom 9. bis 12. August den östlich der Stadt Aleppo gelegenen Stützpunkt Kweiris angegriffen. Am Wochenende hätten sie einen weiteren Angriff gestartet, teilte die Beobachtungsstelle mit, die sich auf ein weitverzweigtes Informantennetz in dem Bürgerkriegsland stützt.

Die Extremisten hätten versucht, den Stützpunkt zu überrennen, indem sie mit Sprengstoff beladene Autos einsetzten. Mindestens 40 der getöteten Soldaten seien Offiziere gewesen, berichtete die Beobachtungsstelle. Auch 62 IS-Kämpfer seien getötet worden, darunter mehrere Anführer.

Die Beobachtungsstelle berichtete zudem, dass Dutzende Angehörige der eingekesselten Soldaten in Latakia und Tartus von der Führung von Präsident Bashar al-Assad verlangt hätten, die IS-Belagerung in Aleppo zu beenden. Die beiden Provinzen liegen im Westen des Landes an der Mittelmeerküste und sind unter Kontrolle Assads.

(Quelle: S24)

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