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Vor Videokonferenz

Biden kündigt "harten Wettbewerb" mit China an

Offener Konflikt soll verhindert werden

20211112_PD8834.HR.jpg AFP/NICHOLAS KAMM
US-Präsident Joe Biden will im Umgang mit China auf einen "harten Wettbewerb" setzen.

US-Präsident Joe Biden setzt nach Angaben des Weißen Hauses im Umgang mit China auf einen "harten Wettbewerb", will einen offenen Konflikt aber verhindern.

Diesen Kurs werde Biden in einer Videokonferenz mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping am Montagabend (Ortszeit, 01.45 Uhr MEZ Dienstag) vertreten, kündigte eine ranghohe Beamtin des Weißen Hauses in Washington an. Die USA erwarteten, dass sich China an internationale Normen halte.

China und USA im "harten Wettbewerb"

"Die Vereinigten Staaten und die Volksrepublik China befinden sich in hartem Wettbewerb. Und wir glauben, dass intensiver Wettbewerb auch intensiver Diplomatie bedarf", sagte die Beamtin. Bei dem Treffen solle es daher darum gehen, den Kurs der US-Regierung klarzumachen, "um Missverständnisse zu vermeiden". Dabei werde Biden auch strittige Themen wie den Konflikt mit Taiwan, die Menschenrechte und Pekings Verhalten in bestimmten Wirtschafts- und Technologiesparten "sehr direkt und offen" ansprechen.

Videokonferenz: Keine Ergebnisse erwartet

Bei der Videokonferenz werden aus Sicht des Weißen Hauses keine konkreten Ergebnisse erwartet. Vielmehr soll es darum gehen, die Kanäle der Kommunikation und Diplomatie offen zu halten. Ziel sei es, "dass Wettbewerb nicht zu Konflikt führt", so die Beamtin.

(Quelle: Apa/Dpa)

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