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Kein Crew-Wechsel möglich

Zehntausende Seeleute sitzen fest

Schiffe kommen wegen Corona-Maßnahmen nicht weiter

Hamburg, Hafen, Frachtschiff, Containerschiff APA/dpa/Daniel Reinhardt
Es seien auch viele Seeleute betroffen, die nach einem Heimaturlaub nun nicht an Bord könnten und deshalb Einkommen verlieren. (SYMBOLBILD)

Bis zu 200.000 Seeleute sitzen nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) wegen Corona-Schutzvorschriften weltweit auf Schiffen fest. Die Situation werde jeden Tag schlimmer, berichtete die UN-Organisation am Montag in Genf. Viele Seeleute hätten ihren Einsatz eigentlich schon vor Wochen beendet, müssten aber wegen der Reisebeschränkungen nun an Bord weiter arbeiten.

Sie seien ausgelaugt und auch psychisch angeschlagen - das seien keine guten Voraussetzungen, um die Sicherheit an Bord zu gewährleisten. Gleichzeitig seien auch viele Seeleute betroffen, die nach einem Heimaturlaub nun nicht an Bord könnten und deshalb Einkommen verlieren.

Die Organisation rief Regierungen, Gesundheitsämter und Einwanderungsbehörden auf, Wege zu finden, um den Crew-Wechsel zu ermöglichen. Seeleute müssten nach ihrem Einsatz sicher in ihre Heimat zurückgebracht werden.

(Quelle: Apa/Dpa)

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