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Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft in Estland

Auf eine Flüchtlingsunterkunft in dem in Mittel-Ostestland gelegenen Dorf Vao ist in der Nacht auf Donnerstag offenbar ein Brandanschlag verübt worden. Das Feuer an der Fassade des Gebäudes, in dem laut Polizei über 50 Flüchtlinge, darunter 13 Kinder untergebracht sind, konnte rasch gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt.

Die Polizei geht von Brandstiftung aus und bezeichnete den Vorfall als "sehr ernst". Das Feuer hätte vermutlich "schwerwiegende Folgen" gehabt, wenn der Rettungsdienst nicht so schnell reagiert hätte, sagte ein Polizeisprecher der baltischen Nachrichtenagentur BNS. Über Täter und mögliche Motive ist derzeit nichts bekannt. Die Polizei rief die Dorfbevölkerung auf, Hinweise zu liefern.

Estland gehört zu jenen EU-Ländern, die bei der Aufnahme von Flüchtlingen am restriktivsten sind. Das Land hat sich bisher bereit erklärt, innerhalb von zwei Jahren insgesamt 200 Asylwerber aus südlichen EU-Staaten zu übernehmen.

(Quelle: S24)

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