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Brasilianischer Präsident aus Furcht vor Geistern umgezogen

Temer fand keinen Schlaf APA (Archiv/AFP)
Temer fand keinen Schlaf

Furcht vor Gespenstern hat den brasilianischen Präsidenten Michel Temer aus seiner luxuriösen Residenz in der Hauptstadt Brasilia vertrieben. Temer war vor wenigen Tagen mit seiner Frau und seinem Sohn aus dem Alvorada-Palast in die kleinere Residenz des Vizepräsidenten gezogen.

Der Zeitschrift "Veja" vom Samstag erklärte er nun, warum: "Ich habe dort etwas Seltsames gespürt. Die Energie war nicht gut." Er habe im Präsidentenpalast keinen Schlaf gefunden. Auch seine Frau Marcela habe sich nicht wohlgefühlt: "Wir haben sogar begonnen uns zu fragen: Könnten hier Gespenster sein?", sagte Temer.

Geister in Präsidentenresidenz?

Laut der Tageszeitung "Globo" zog die Frau des Staatschefs einen Priester zurate, der böse Geister vertreiben sollte, jedoch ohne Erfolg. Temer, Mitglied der rechtsliberalen Partei der Demokratischen Bewegung, hatte im vergangenen Mai vorläufig die Nachfolge von Präsidentin Dilma Rousseff angetreten. Der Kongress hatte die Staatschefin von der Arbeiterpartei (PT) im August in einem Amtsenthebungsverfahren abgesetzt.

(APA/ag.)

(Quelle: S24)

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