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Brexit auf 2021 verschieben?

Durch den Aufschub könnte der Vertrag überarbeitet werden
Eine Brexit-Verschiebung könnte mehr Zeit schaffen, um die strittige Irland-Frage zu klären.

Der Brexit könnte nach einem Bericht der britischen Zeitung "The Guardian" bis zum Jahr 2021 verschoben werden. Das Blatt beruft sich auf EU-Diplomaten. Eine derartige Verschiebung könnte mehr Zeit schaffen, um die strittige Irland-Frage um den Backstop zu klären.

Demnach würden EU-Ratspräsident Donald Tusk und der Generalsekretär der EU-Kommission Martin Selmayr so einen Plan unterstützen. Auch Mitglieder der britischen Regierung wollen den Austritt aus der EU lieber verschieben. Zuletzt hatten Arbeitsministerin Amber Rudd, Wirtschaftsminister Greg Clark und Justizminister David Gauke in einem Gastbeitrag der "Daily Mail" angekündigt, einen "desaströsen", ungeregelten EU-Austritt verhindern zu wollen.

Brexit für 29. März 2019 geplant

Der EU-Plan soll vorsehen, die 21 Monate dauernde Übergangsperiode nach dem geplanten Brexit am 29. März des Jahres durch eine Verschiebung des Austritts zu ersetzen. Laut dem Brexit-Deal, der im Jänner im Londoner Unterhaus durchgefallen ist, bleibt Großbritannien noch bis Ende 2021 an das EU-Recht gebunden und muss auch Beiträge ins Unionsbudget leisten, allerdings ohne Stimmrecht. Dies sei schlimmer als die EU-Mitgliedschaft, räumten selbst Brexit-Hardliner ein.

(APA)

Aufgerufen am 22.03.2019 um 11:22 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/brexit-auf-2021-verschieben-66307744

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