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Brite nach Biss von Seeschlange in Australien gestorben

Ein junger Brite ist in Australien an dem Biss einer Seeschlange gestorben. Nach Angaben der Polizei vom Freitag arbeitete der 23-Jährige auf einem Fischerboot vor den Northern Territories, als er von dem giftigen Reptil attackiert wurde. Das Unglück ereignete sich am Donnerstag rund 70 Seemeilen südlich der Insel Groote Eylandt, als der Mann ein Fischernetz einholte.

Beim Eintreffen der Rettungssanitäter auf dem Fischtrawler sei der Mann bereits tot gewesen, sagte der Leiter des Rettungsdienstes, Craig Garraway, der Zeitung "Northern Territory News". Bei der Ankunft des Schiffes in der Kleinstadt Borroloola sei der Mann, bei dem es sich offenbar um einen Rucksacktouristen handelte, offiziell für tot erklärt worden.

Von 70 bekannten Seeschlangen leben rund 30 in australischen Gewässern. Seeschlangen sind giftig, gelten aber nicht als aggressiv. Angriffe sind selten, solange sie nicht provoziert werden. Nach Angaben der Marine Education Society of Australasia wurden die meisten Seeschlangenbisse von Fischerbooten gemeldet. Tödliche Schlangenbisse in australischen Gewässern seien bisher aber noch nie registriert worden.

(APA/ag.)

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