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Burka, Niqab, Tschador: Verschleierungsformen im Islam

Unterschiedliche Verschleierungsformen im Islam. ANP/Evert-Jan Daniels (Archiv)
Unterschiedliche Verschleierungsformen im Islam.

"Burka-Verbot" ist in Österreich und auch in Deutschland das Wort der Stunde - dabei ist es oft gar nicht so einfach, eine Burkaträgerin zu finden. Bei weitem verbreiteter sind andere Formen der Verschleierung. Sowohl die Bezeichnungen als auch die genaue Gestaltung der Kleidungsstücke sind nicht immer einheitlich.

1Islam---Traditionelle-Bekleidungsformen-= Salzburg24
1Islam---Traditionelle-Bekleidungsformen-=

Unter HIJAB versteht man in der Regel ein Kopftuch. Den Hijab gibt es in vielen Farben und Mustern. Er wird als dünner Schal mehr oder weniger leger um den Kopf getragen und bedeckt meist auch den Hals.

Die ABAJA ist ein zumeist schwarzes Ganzkörpergewand, das vor allem in Ländern der arabischen Halbinsel getragen wird.

Der NIQAB ist ein Gesichtsschleier, der zusätzlich zu einem Gewand wie der Abaja getragen wird. Der Niqab ist üblicherweise schwarz, bedeckt das ganze Gesicht und lässt nur einen Sehschlitz frei.

Die in Afghanistan verbreitete BURKA ist ein weites, meist blaues Gewand, das über den Kopf gezogen wird und die Frau bis zu den Zehenspitzen komplett verhüllt. Die Augen sind hinter einem feinmaschigen Gitter versteckt.

Als AL-AMIRA bezeichnet man einen Schleier, der im Gegensatz zu dem Hijab meist aus zwei Teilen besteht. Er wird eng um den Kopf gebunden und bedeckt auch den Hals.

Der aus dem Iran stammende TSCHADOR ist ein schwarzer Ganzkörperschleier, der das Gesicht frei lässt.

Der KHIMAR ist ein langer Schleier, der zwar nicht das Gesicht, aber den Rest des Kopfes, die Schultern und den Oberkörper bedeckt.

(APA)

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(Quelle: S24)

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