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Buwog-HV senkte Kontrollschwelle für Übernahmeangebot

Die Aktionäre des börsennotierten Wohnungskonzerns Buwog haben für eine Senkung der Kontrollschwelle für ein verpflichtendes Übernahmeangebot von 30 auf 20 Prozent und die Reduktion der Maximalzahl der Aufsichtsratsmitglieder von zehn auf sechs gestimmt.

"Mit der Senkung der Kontrollschwelle haben wir dafür gesorgt, dass kein Investor die De-facto-Kontrolle über die Buwog AG übernehmen kann, ohne unseren Aktionären ein Übernahmeangebot unterbreiten zu müssen, das ihnen einen Verkauf ihrer Anteile zu attraktiven Konditionen ermöglicht", erklärte Buwog-Chef Daniel Riedl am Montagabend in einer Aussendung. Die Senkung der Kontrollschwelle sei ein "wichtiger Beitrag zur Stärkung der Rechte unserer Aktionäre".

"Mit 86,05 Prozent der stimmberechtigten Präsenz beschloss die außerordentliche Hauptversammlung der Buwog AG, dass Investoren künftig bereits ab dem Kauf von 20 Prozent der Buwog-Aktien ein Übernahmeangebot an die restlichen Aktionäre vorlegen müssen", hieß es in der Ad-hoc-Mitteilung. Für den Vorschlag, die maximal zulässige Zahl von Aufsichtsratsmitgliedern von zehn auf sechs zu reduzieren, stimmten 88,77 Prozent. Stavros Efremidis wurde neu in den Aufsichtsrat gewählt.

Ähnlich hatten auch die Aktionäre des börsennotierten Immobilienkonzerns Immofinanz angesichts der Übernahmeschlacht mit der CA Immo/O1 im April die Kontrollschwelle für ein verpflichtendes Übernahmeangebot von 30 auf 15 Prozent gesenkt. Die Immofinanz-Aktionäre CA Immo und deren Sperrminoritätsaktionärin O1 hatten damals die Senkung der Übernahme-Kontrollschwelle von 30 auf 15 Prozent als streubesitzfeindlich kritisiert.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 15.04.2021 um 12:27 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/buwog-hv-senkte-kontrollschwelle-fuer-uebernahmeangebot-47419495

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