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China erklärte Hingerichteten für unschuldig

Rund 18 Jahre nach seiner Hinrichtung ist ein Mann in China für unschuldig erklärt worden. Der 18-Jährige sei 1996 fälschlicherweise für die Vergewaltigung und den Mord an einer Frau zum Tode verurteilt worden, teilte das Gericht am Montag mit. Ein Behördenvertreter entschuldigte sich demnach bei den Eltern für die Fehlentscheidung. Vor neun Jahren hatte ein Mann die Tat gestanden.

Die Zahl der Hinrichtungen in China geht nach Schätzungen zurück, aber noch immer sollen in dem Land mehr Menschen als im gesamten Rest der Welt zum Tode verurteilt werden. Im vergangenen Jahr fiel die Zahl der Todesurteile nach einer Hochrechnung der in den USA ansässigen Dui Hua Stiftung, die über gute Beziehungen zu chinesischen Justizkreisen verfügt, auf 2.400. Seit 2007 müssen alle Todesurteile wieder vom Obersten Gericht in Peking überprüft werden, was zu dem starken Rückgang der Zahlen geführt hat.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 17.04.2021 um 05:46 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/china-erklaerte-hingerichteten-fuer-unschuldig-46188205

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