Jetzt Live
Startseite Welt
Flugzeuge und Kriegsschiffe

China setzt Manöver um Taiwan fort

Drohnen fliegen über taiwanische Insel Kinmen

China hat sein Manöver um Taiwan am Sonntagmorgen fortgesetzt. Militärflugzeuge und Kriegsschiffe sollen an den Übungen beteiligt gewesen sein, außerdem wurden Drohnen über der taiwanischen Insel Kinmen gesichtet.

China hat seine groß angelegten Manöver um Taiwan am Sonntagmorgen fortgesetzt. Wie Taiwans Militär berichtete, hätten sich allein am Vortag 20 chinesische Militärflugzeuge und 14 Kriegsschiffe an den Übungen beteiligt. Auch wurden wieder chinesische Drohnen über der vorgelagerten taiwanischen Insel Kinmen beobachtet, die nur zehn Kilometer vor der Hafenstadt Xiamen an der chinesischen Küste liegt.

Militärische Manöver um Taiwan

Der Premierminister Taiwans, Su Tseng-chang, sagte am Sonntag, China habe in arroganter Weise militärische Aktionen durchgeführt, um den Frieden und die Stabilität in der Region zu stören. Er forderte China auf, nicht seine militärischen Muskeln spielen zu lassen. Er sagte weiterhin, ausländische Feinde versuchten, die Moral des taiwanesischen Volkes mit Cyberattacken und Desinformationskampagnen zu untergraben.

Chinesische Militärhubschrauber in der Nähe von Taiwan
Chinese military helicopters fly past Pingtan island, one of mainland China's closest point from Taiwan, in Fujian province on August 4, 2022, ahead of massive military drills off Taiwan following US House Speaker Nancy Pelosi's visit to the self-ruled island. - China is due on August 4 to kick off its largest-ever military exercises encircling Taiwan, in a show of force straddling vital international shipping lanes following a visit to the self-ruled island by US House Speaker Nancy Pelosi. (Photo by Hector RETAMAL / AFP)

China startet großes Militärmanöver nahe Taiwan

China hat seine angekündigten Militärmanöver nahe Taiwan nach Angaben des chinesischen Staatsfernsehens begonnen. Taiwans Streitkräfte würden gemäß dem Prinzip handeln, sich "auf einen Krieg …

Die chinesische Führung in Peking hatte die Manöver als Reaktion auf den Besuch der Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, diese Woche in Taipeh gestartet. Die Übungen sollen an diesem Sonntag enden. Es ist die größte militärische Machtdemonstration Chinas gegenüber Taiwan seit Raketenübungen Mitte der 90er Jahre, als die USA zwei Flugzeugträger in die Region um Taiwan entsandt hatten.

Nancy Pelosi wird trotz Drochungen Chinas in Taiwan erwartet
(FILES) In this file photo taken on July 14, 2022, US Speaker of the House, Nancy Pelosi, Democrat of California, speaks during her weekly press briefing on Capitol Hill in Washington. - China warned on July 27, 2022 that Washington would "bear the consequences" if US House Speaker Nancy Pelosi visits Taiwan, as tensions soared between the two countries. (Photo by SAUL LOEB / AFP)

US-Besuch in Taiwan sorgt für massive Spannungen

Mit einem Besuch in Taiwan hat US-Parlamentspräsidentin Nancy Pelosi eine Reihe militärischer Drohgebärden Chinas ausgelöst. Schon kurze Zeit vor dem Eintreffen Pelosis in Taipeh schickte Peking …

Pelosi-Besuch verärgert China

Die Visite Pelosis in der demokratischen Inselrepublik war die ranghöchste aus den USA seit einem Vierteljahrhundert. China ist verärgert, weil es Taiwan für sich beansprucht. Es sieht die Insel als Teil der Volksrepublik an, droht mit einer Eroberung und lehnt offiziellen Kontakte anderer Länder vehement ab. Die Taiwaner verstehen sich aber schon lange als unabhängig. Taiwan ist seit 1949 selbstverwaltet. Damals besiegten die Kommunisten von Mao Zedong im chinesischen Bürgerkrieg die nationalistischen Kuomintang unter Chiang Kai-shek, die sich daraufhin auf die Insel Taiwan zurückzogen und dort jahrzehntelang autoritär herrschten.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 27.09.2022 um 03:03 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/china-setzt-manoever-um-taiwan-fort-125320666

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel. Starte die Diskussion.

Kommentare anzeigen K Kommentare ausblenden Esc Teile uns deine Meinung mit.

Mehr zum Thema