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Christchurch

Ardern ordnet Untersuchung des Anschlags an

Ardern weiterhin gegen Todesstrafe
Ardern ist weiter gegen die Todesstrafe.

Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern hat eine unabhängige Untersuchung des tödlichen Anschlags auf zwei Moscheen in Christchurch angeordnet. Es müsse alles unternommen werden um herauszufinden, "wie sich dieser Terroranschlag ereignete und wie wir ihn hätten stoppen können", sagte Ardern am Montag. Die Premierministerin setzt dazu eine sogenannte Königliche Kommission ein.

Sie besteht unter anderem aus Vertretern von Polizei, Geheimdienst, Zoll und Einwanderungsbehörde. In Neuseeland ist die britische Königin Elizabeth II. offizielles Staatsoberhaupt.

Neuseeland sei zwar kein "Überwachungsstaat"; es gebe aber offene Fragen, so Ardern. Einer Wiedereinführung der Todesstrafe erteilte die Premierministerin eine Absage.

Neuseeland: 50 Menschen bei Anschlag getötet

Bei dem Anschlag eines mutmaßlichen Einzeltäters auf die beiden Moscheen während der Freitagsgebete waren am 15. März 50 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Ein 28 Jahre alter Rechtsextremist aus Australien sitzt deshalb in Untersuchungshaft. Ihm droht wegen vielfachen Mordes lebenslang Gefängnis. Einen Termin für den Prozess gibt es noch nicht.

(APA)

Aufgerufen am 23.04.2019 um 09:38 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/christchurch-ardern-ordnet-untersuchung-des-anschlags-in-christchurch-an-67777765

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