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Convidecia: Ungarn lässt chinesischen Impfstoff zu

Über 1.300 Menschen auf Intensivstationen

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Ungarn lässt den den zweiten chinesischen Impfstoff zu.  (SYMBOLBILD)

Die dramatische Corona-Situation in Ungarn veranlasst Österreichs Nachbarstaat offenbar zur Notzulassung eines zweiten chinesischen Impfstoffs.

Ein weiterer chinesischer Corona-Impfstoff hat in Ungarn eine Notzulassung von der Arzneimittelbehörde (OGyEI) erhalten. Das gab der Hersteller laut internationalen Medienberichten am Montag in einer Aussendung bekannt. Es handelt sich um das Vakzin Convidecia des Unternehmens CanSino Biologics. In Ungarn hat bereits der chinesische Impfstoff Sinopharm eine Notzulassung, von dem fünf Millionen Dosen gekauft und ohne Genehmigung der EU-Arzneimittelagentur EMA verimpft werden.

Das ungarische Onlineportal "Napi.hu" schreibt von einer geheimen Zulassung für Convidecia. Bisher gebe es keine einschlägige Information auf der Webseite von OGyEI.

Dramatische Corona-Situation in Ungarn

Die aktuellen Corona-Zahlen vom Montag zeigen eine weiterhin dramatische Pandemie-Lage in Ungarn. Laut Angaben der zuständigen Behörde wurden in den vergangenen 24 Stunden 9.046 Neuinfektionen registriert. 189 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Insgesamt sind es damit bisher 18.451 Opfer. In Spitälern befanden sich 11.276 Patienten, 1.340 müssen künstlich beatmet werden.

(Quelle: APA)

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