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Videospiel-Hersteller profitieren von Corona-Krise

Fans haben mehr Zeit zum Spielen

Gaming, Zocken, Videospiele, SB APA/AFP/Brendan Smialowski
Corona verdammt zum Zuhause bleiben: Davon profitieren die großen Videospiel-Hersteller. (SYMBOLBILD)

Die großen Hersteller von Videospielen gehören zu den Profiteuren der weltweiten Corona-Krise. Die US-Unternehmen Activision Blizzard und Electronic Arts (EA) gaben am Dienstag deutliche Gewinnzuwächse in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres bekannt.

Wegen der Schutzvorkehrungen gegen das Coronavirus verbringen Fans von Videospielen mehr Zeit zu Hause als üblich und spielen mehr.

Neuauflage von "Call of Duty" erfolgreich

Activision erzielte nach eigenen Angaben zwischen Jänner und März einen Gewinn von 505 Millionen Dollar (466 Mio. Euro), bei einem Umsatz von 1,8 Milliarden Dollar (1,66 Mrd. Euro). Von dem Unternehmen stammen unter anderem die populären Spiele "Call of Duty" und "World of Warcraft" sowie das Smartphone-Spiel "Candy Crush". Die neue Auflage von "Call of Duty" mit dem Titel "Warzone" zog seit ihrem Start im März nach Angaben des Unternehmens mehr als 60 Million Nutzer an.

Coronavirus: "Über unsere Spiele verbunden"

EA verzeichnete einen Quartalsgewinn von 418 Millionen Euro, der Umsatz stieg auf 1,4 Milliarden Dollar (1,3 Mrd. Euro). Die neueste Folge der virtuellen "FIFA"-Fußballspiele hat nach Angaben des Unternehmens bereits mehr als 25 Millionen Spieler. Das neue Spiel "Star Wars Jedi: Fallen Order" hat demnach schon mehr als zehn Millionen Nutzer. EA-Chef Andrew Wilson zeigte sich erfreut darüber, dass sich Menschen rund um die Welt "in dieser beispiellosen Periode über unsere Spiele miteinander verbinden".

(Quelle: APA)

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