Preisstifterin Dagmar Chobot zufolge zeige sich durch die hohe Qualität der Nominierungen, "wie viele zeitgenössische Künstlerinnen gerade in diesem Medium arbeiten, experimentieren und auch reüssieren". Laut Juryurteil finden in Pfeffers Arbeiten "kluge Überlegung, konzeptueller Ansatz und skulpturale Umsetzung zu einer einzigartigen Synthese. Seine Skulpturen und Objekte bestechen durch Eleganz, gelungene Überformungen von Alltagsmaterialien und akribisch entwickelte Transformationsprozesse", so Günter Schönberger, Geschäftsführer der Stiftungspartnerin Bildrecht.
Geboren wurde Pfeffer 1972 in Vöcklabruck. Er studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien sowie am Kent Institute of Art and Design im englischen Canterbury. Seit 2016 lehrt Pfeffer auch im Studiengang TransArts an der Universität für Angewandte Kunst. Neben ihm waren heuer Azra Aksamija, Plamen Dejanoff, Judith Fegerl, Barbara Kapusta und Claudia Märzendorfer für den Skulpturenpreis nominiert.
(APA)
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