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Nach Brustschmerzen

Dalai Lama kann Klinik verlassen

Dalai Lama APA/AFP/PATRICK HERTZOG
Entwarnung: Dem Dalai Lama geht es wieder besser (Archivbild).

Der Dalai Lama soll am Freitag aus dem Krankenhaus entlassen werden. Das sagte sein Sprecher am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Das geistliche Oberhaupt der Tibeter war am Dienstag wegen Brustschmerzen in eine Klinik in Neu Delhi eingeliefert worden. Der Sprecher sagte nun, der 83-jährige sei "geheilt".

Der seit Jahrzehnten im indischen Exil lebende Dalai Lama hatte sich einer Untersuchung in der Max-Klinik in Neu Delhi unterzogen. Nach Angaben seines Sprechers Tenzin Taklha ist er nun gesund genug, um die Klinik zu verlassen. Er nehme zwar noch Medikamente, gehe aber wieder seinem normalen Tagesablauf nach. "Seiner Heiligkeit geht es gut", sagte Taklha weiter.

Dalai Lama im Exil

Der Dalai Lama war 1959 während eines Aufstands in Tibet über die Grenze nach Indien geflohen, wo er seitdem in der Stadt Dharamsala wie zahlreiche andere tibetische Flüchtlinge im Exil lebt. Der 83-jährige Friedensnobelpreisträger ist ein weltweit beliebter Gesprächspartner von Staats- und Regierungschefs, allerdings gab es seit 2016 keine Treffen mehr. Viele Regierungen fürchten den Zorn Pekings nach Treffen mit dem Oberhaupt der Tibeter.

Seine politische Rolle hat der Dalai Lama inzwischen offiziell aufgegeben. Er strebt nicht die Unabhängigkeit Tibets, jedoch eine größere Autonomie an. Peking unterstellt dem Dalai Lama aber, Tibet von China abspalten zu wollen.

(APA)

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