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Demos für und gegen Putin

Die Demonstranten heißen Putin willkommen. APA/ROLAND SCHLAGER
Die Demonstranten heißen Putin willkommen.

Anlässlich des sechsten offiziellen Besuchs des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Wien sind bei der Polizei zwei Demonstrationen angemeldet worden. Jene, die gegen den hohen Staatsgast protestieren, werden dies von 13.00 bis 18.00 Uhr vor dem Erzherzog-Carl-Denkmal am Heldenplatz tun, 50 bis 100 Personen sind angemeldet, sagte Polizeisprecherin Irina Steirer.

Der Kundgebung "Freundschaft mit Russland" haben sich 15 Personen verschrieben, sie wollen ihre Meinung zunächst ebenso am Heldenplatz - außerhalb der Sperrzone - kundtun. Geplant ist dies von 11.00 bis 17.00 Uhr. Analog zum Programm Putins - der als weiteren Termin einer Kranzniederlegung vor dem Denkmal der Roten Armee auf dem Schwarzenbergplatz beiwohnen wird - demonstrieren die Russlandbefürworter auch von 17.30 bis 18.30 Uhr dort. Den Abschluss bildet der Burgring - von 18.45 bis 21.00 Uhr.

Hohes Sicherheitsaufgebot

Der Besuch findet unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen statt: 800 Soldaten und 800 Polizisten sowie 17 Militärluftfahrzeuge beschützen das russische Staatsoberhaupt. Es gibt drei Platzverbote, das erste am Ballhausplatz ist bereits in Kraft. Um 17.30 Uhr wird der Schwarzenbergplatz gesperrt, um 17.30 Uhr folgt das Platzverbot am Maria-Theresien-Platz.

Laut Polizei ist im gesamten innerstädtischen Bereich mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechen. 80 Beamte der Landesverkehrsabteilung sind im Einsatz. Die Polizei will Informationen über aktuelle Verkehrssperren via Twitter bekanntgeben.

(APA)

(Quelle: S24)

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