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Deutschland fordert von Moskau Durchsetzung der Waffenruhe

Lage für Menschen in Aleppo verschlechtert sich immer mehr Salzburg24
Lage für Menschen in Aleppo verschlechtert sich immer mehr

Nach der Einigung auf eine 48-stündige Waffenruhe in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo hat der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier Russland aufgefordert, für die Durchsetzung zu sorgen. Gegenüber der "Welt am Sonntag" sagte Steinmeier laut Vorausbericht: "Das in tagelangen Verhandlungen erreichte Einverständnis Russlands mit einer 48-stündigen Waffenruhe wäre ein wichtiger Schritt."

"Jetzt muss alles getan werden, dass aus der Ankündigung schnell tatsächliche Gewissheit wird, damit wir rasch humanitäre Hilfsgüter in die Stadt bringen und die Menschen in Aleppo mit dem Lebensnotwendigsten versorgen können." Es dürfe jetzt vor allem nicht dazu kommen, "dass die Kampfhandlungen weiter intensiviert werden", warnte der deutsche Außenminister: "Als Unterstützer des Regimes trägt Russland hier eine besondere Verantwortung."

Klar sei aber auch: Eine Feuerpause werde sich nur einstellen, "wenn sie von allen, die Einfluss auf die Konfliktparteien in Syrien geltend machen können, mitgetragen wird". Das gelte auch für eine dauerhafte Waffenruhe für ganz Syrien, die "oberstes Ziel" bleiben müsse. Die Tragödie von Aleppo habe eines gezeigt: "Für den Konflikt in Syrien kann es nur eine politische und keine militärische Lösung geben. Und dafür erwarten wir auch von Russland entscheidende Beiträge", sagte der Außenminister der Zeitung.

(Quelle: S24)

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