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Deutschland und Polen liefern Hilfsgüter in die Ukraine

Deutschland und Polen haben 285 Tonnen Hilfsgüter für knapp 11.000 Flüchtlinge in die Ukraine geliefert. "Es ist unsere ethische Verantwortung, zu handeln und das Leid der Betroffenen zu lindern", teilte der Beauftragte der deutschen Bundesregierung für humanitäre Hilfe, Christoph Strässer, am Dienstag nach seiner Ankunft in Kiew mit.

Die Hilfe sollte in die ostukrainische Stadt Saporischschja geliefert werden, die von den Regierungstruppen kontrolliert wird. In Saporischschja soll die Caritas das Material verteilen.

Fünf Millionen Ukrainer sind wegen des Krieges mit prorussischen Separatisten im Osten des Landes auf Hilfe angewiesen. Die deutsche Bundesregierung hatte mehrere Hundert Notunterkünfte finanziert. Mehr als 18 Millionen Euro seien bereitgestellt worden, hieß es.

UN-Angaben zufolge sind mehr als 1,3 Millionen Ukrainer im eigenen Land auf der Flucht. Hunderttausende haben die Ukraine verlassen. Schätzungen zufolge leben in den Separatistengebieten Luhansk und Donezk noch mehr als drei Millionen Menschen.

Seit zwei Wochen beklagen ukrainische Hilfsorganisationen, dass sie wegen einer Kiewer Blockade keine Hilfsgüter mehr dorthin liefern können. Russland hat nach eigener Darstellung seit August mehr als 37.000 Tonnen Hilfe in die abtrünnigen Gebiete gebracht - unter Protest der Ukraine.

(Quelle: S24)

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