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DNA-Vergleich soll Rätsel um Tunnel-Leiche lüften

Mit einem DNA-Vergleich hofft die Polizei von Udine das Rätsel jenes Mannes zu lüften, dessen bereits mumifizierte Leiche vor einem Monat in einem Bahntunnel nahe Tarvis entdeckt worden war. Die Leiche soll mit dem DNA des Vaters eines litauischen Lkw-Fahrers verglichen werden, der im Juni am Zollamtsplatz in Thörl-Maglern (Kärnten) als vermisst gemeldet worden war.

Der DNA-Vergleich sollte nächste Woche stattfinden, sagte der Vize-Polizeichef von Udine, Massimiliano Ortolan, im Gespräch mit der APA. Das Ergebnis könnte den Ermittlern in Udine wichtige Informationen zur Klärung des Falls liefern. Der Brustkorb des Mannes weist etliche Brüche auf, schwere Quetschungen im Bereich des Brustbeines wurden ebenfalls festgestellt.

Die Leiche war vor rund vier Wochen in einer dunklen Nische des Tunnels auf der Bahnstrecke zwischen Friaul und Kärnten gefunden worden. Die Justizbehörden in Udine haben die Staatsanwaltschaft von Klagenfurt eingeschaltet, um einige Aspekte des rätselhaften Verschwindens des Lkw-Fahrers zu klären. Der Vermissten war nach einer Toilettenpause auf einem Rastplatz in Thörl-Maglern spurlos verschwunden. Die Größe der Leiche entspreche jener des vermissten Lkw-Fahrers.

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