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Elf Tote

Letztes Lawinenopfer nach Gletscherbruch in Dolomiten geborgen

Öffentlicher Trauertag im Fassatal

Knapp eine Woche nach dem Gletscherabbruch in den norditalienischen Dolomiten haben die Suchmannschaften den elften und letzten noch vermissten Toten gefunden.

Wie die Einsatzkräfte am Samstag mitteilten, wurden die sterblichen Überreste eines Alpinisten entdeckt, der am vorigen Sonntag auf dem Berg Marmolata von einer Lawine aus Eis und Geröll mitgerissen worden war. Zuvor hatten die Spezialisten von Polizei und Bergrettung schon zehn Tote geborgen.

Dolomiten: Eisplatte löst sich auf Marmolada APA/NATIONALE ALPINE RETTUNGSEINKEIT
Die Stelle der abgerissenen Eisplatte auf der Marmolada.

Nach Dolomiten-Unglück: Sechs Tote und 20 Vermisste

Nachdem ein Gletscherbruch an der Marmolata (Marmolada) in den Alpen des norditalienischen Trentino mindestens sechs Menschen in den Tod gerissen hat, sind bis Montagfrüh vier Opfer identifiziert …

Sechs Männer und fünf Frauen gestorben

Dank DNA-Abgleichen gelang es den Carabinieri, die Leichen zu identifizieren. Bei den Toten handelt es sich um sechs Männer und drei Frauen aus Italien sowie zwei tschechische Bergsteiger. Acht Menschen wurden verletzt. Ihr Zustand sei stabil, hieß es zuletzt vom Krankenhaus.

Trauermesse nach Lawinenunglück in Dolomiten

Der Bürgermeister von Canazei ordnete für diesen Samstag einen öffentlichen Trauertag in allen Gemeinden des Fassatals an. Für 18.00 Uhr ist eine Schweigeminute vorgesehen. Zugleich soll in der Pfarrkirche von Canazei eine Trauermesse beginnen, die unter anderem vom Erzbischof von Trient, Lauro Tisi, zelebriert wird.

(Quelle: APA)

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