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In Eis und Geröll

Suche nach letztem Vermissten in Dolomiten

Trauertag für Samstag geplant

Nach der Gletscher-Lawine in den Dolomiten, bei der am Sonntag mindestens zehn Menschen ums Lebenkamen, haben Rettungseinheiten am Freitag die Suchaktion nach dem letzten Vermissten fortgesetzt. Dabei wurden sterbliche Überreste gefunden, berichteten italienische Medien.

Die Rettungsmannschaften suchten seit dem frühen Morgen unter Eis und Geröll nach der Leiche des Vermissten.

Nach der tödlichen Gletscher-Lawine laufen Ermittlungen
This view taken on July 4, 2022 shows the glacier that collapsed the day before on the mountain of Marmolada, the highest in the Dolomites, one day after a record-high temperature of 10 degrees Celsius (50 degrees Fahrenheit) was recorded at the glacier's summit. - Rescuers resumed the search for survivors today after an avalanche set off by the collapse of the glacier, the largest in the Italian Alps, killed at least six people and injured eight others. (Photo by Pierre TEYSSOT / AFP)

Gletscherbruch in Dolomiten keine Fahrlässigkeit

Nach der Gletscher-Lawine in den Dolomiten mit sieben Todesopfern und fünf Vermissten schließt der zuständige Oberstaatsanwalt von Trient, Sandro Raimondi, Fahrlässigkeit als Ursache für die …

Vier von zehn Todesopfern identifiziert

Von den bisher zehn Todesopfern konnten vier noch nicht identifiziert werden. Sieben der acht Verletzten liegen noch im Krankenhaus. Der Zustand von zwei deutschen Verletzten, die sich im Spital der Stadt Belluno befinden, sei zufriedenstellend, teilten die Gesundheitsbehörden mit.

Trauertag nach Gletscher-Unglück in Dolomiten

Am Samstag ist im gesamten Trentiner Fassa-Tal ein Trauertag vorgesehen. Der Erzbischof von Trient, Lauro Tisi, wird mit dem Pfarrer der Ortschaft Canazei, Mario Bravin, Mitglied der Alpinrettung, eine Trauerzeremonie zu Ehren der Opfer zelebrieren. In Canazei befindet sich das Hauptquartier der Rettungseinheiten.

Gletscherbruch_Dolomiten APA/AFP/Pierre TEYSSOT
Mindestens sechs Menschen kamen beim Gletscherbruch in den Dolomiten ums Leben.

Vermisster Österreicher war nicht in Dolomiten

Wie heute bekannt wurde, war auch ein Österreicher unter den Vermissten in den Dolomiten. Montagnachmittag konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Zum Zeitpunkt des Unglücks hielt er sich gar nicht …

Zugang zu Marmolata gesperrt

Der Zugang zur Bergspitze der Marmolata blieb unterdessen geschlossen. Der höchste Berg der Dolomiten, der in den Provinzen Trient und Belluno liegt, wird laut Experten mehrere Wochen lang nicht mehr zugänglich sein. Der Trentiner Tourismus bangt um die Sommersaison, die nach zweieinhalb Pandemie-Jahren wieder in Schwung gekommen war.

(Quelle: APA)

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