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"Don't smoke" - Gewerkschaft vida urgiert Volksabstimmung

Fast 900.000 Menschen unterzeichneten das "Don't Smoke"-Volksbegehren APA (dpa)
Fast 900.000 Menschen unterzeichneten das "Don't Smoke"-Volksbegehren

Die Gewerkschaft vida urgiert eine Volksabstimmung über ein Rauchverbot in der Gastronomie. Anlass eines entsprechenden Appells von vida-Chef Roman Hebenstreit an Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) war ein dringlicher Antrag der Grazer Stadt-FPÖ. Darin wird eine zwingende Abhaltung rechtlich bindender Volksabstimmungen gefordert, wenn ein Volksbegehren zumindest 250.000 Unterstützer hat.

In dem FPÖ-Antrag würden Gemeinderat und Stadt Graz aufgefordert, am Petitionsweg die Bundesregierung darum zu ersuchen, erläuterte Hebenstreit am Donnerstag. Das Volksbegehren für ein Rauchverbot in der Gastronomie - die Eintragungsfrist endete am Montag vergangener Woche - wurde von fast 900.000 Menschen unterstützt.

Im Vorfeld hatte Strache angekündigt, ab 900.000 Unterschriften für eine Volksabstimmung einzutreten. In den Wochen zuvor hätten bereits die FPÖ-Landesorganisationen Tirol, Niederösterreich und Oberösterreich Bedenken hinsichtlich direktdemokratischer Möglichkeiten angemeldet, so Hebenstreit. Der vida-Chef forderte Strache auf, beim Koalitionspartner ÖVP eine Volksabstimmung zum Rauchverbot durchzusetzen.

(APA)

(Quelle: S24)

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