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Drei Tote bei Schusswechsel mit Polizisten in Portugal

Bei einer Schießerei in Portugal sind drei Menschen getötet worden. In Quinta do Conde, rund 30 Kilometer südlich der Hauptstadt Lissabon, habe ein Mann am Samstag zwei Polizisten und einen jungen Mann erschossen, teilte die Polizei mit. Ein weiterer Mensch wurde schwer verletzt. Laut portugiesischem Fernsehen war den Taten ein Nachbarschaftsstreit vorausgegangen.

Nachdem er Schüsse gehört hatte, war ein Polizist aus der Nachbarschaft in zivil zum Tatort geeilt, teilte die Polizei mit. Dort wurde er erschossen. Ein 25-jähriger Beamter einer Polizeistreife sei danach mit einem Schuss in den Kopf getötet worden. Bei dem dritten Todesopfer handelte es sich um einen 23-Jährigen, der örtlichen Medien zufolge der Sohn des Polizisten in zivil war und seinem Vater zu Hilfe eilte.

Der junge Mann sei im Kreuzfeuer schwer verletzt worden und später im Krankenhaus gestorben, sagte ein Polizeisprecher der portugiesischen Nachrichtenagentur Lusa. Der mutmaßliche Schütze, ein 77-Jähriger, wurde demnach festgenommen und wegen eines Suizidversuchs mit einem Jagdgewehr ins Krankenhaus gebracht.

Das genaue Motiv des Mannes sei noch unklar, hieß es. Nach Medienberichten soll ein - seit langer Zeit schwelender - Streit unter Anrainern um einen Hund der Auslöser der Tat gewesen sein. 

(Quelle: S24)

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