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Drei weitere Tote bei Unwetter in Italien

Der Sturm hat eine Schneise in den Wald geschnitten. APA/AFP/Vigili del Fuoco/Handout
Der Sturm hat eine Schneise in den Wald geschnitten.

Bei den Unwettern in Italien sind weitere Opfer zu beklagen. Eine 62-jährige deutsche Urlauberin wurde am Freitag auf Sardinien von einem Blitz erschlagen. Eine 87-jährige Frau aus Terracina südlich von Rom, die am Montag schwer verletzt worden war, starb in einem Krankenhaus.

In Trient starb ein 34-Jähriger, der vor vier Tagen von einem Blitz getroffen worden war. Er ist der fünfte Unwetter-Toten in der Region Trentino-Südtirol in dieser Woche. Arbeiten laufen auf Hochtouren in der Dolomiten-Provinz Belluno, um nach schweren Erdrutschen und Überschwemmungen die Straßen zu räumen.

Historische Brücke ist instabil

Der Pegel der Hochwasser führenden Flüsse Brenta und Piave werden permanent beobachtet. Sorgen bereitet den Behörden in der Bassano del Grappa die aus dem 16. Jahrhundert stammende Alpini-Brücke über den Fluss Brenta. Die überdachte Holzbrücke, 1569 nach Plänen des Architekten Andrea Palladio gebaut, ist laut Experten instabil. Die Fußgängerbrücke wird mit Hilfe von Sensoren kontrolliert.

Treibstoff könnte ins Meer fließen

Im ligurischen Luxusbadeort Rapallo wird befürchtet, dass Treibstoff aus den 211 Jachten, die bei den Unwettern am Montag zerstört wurden, ins Meer gelangen. Der Badeort Portofino ist auf dem Straßenweg weiterhin nicht erreichbar. Die Schäden an der ligurischen Riviera wurden mit 20 Millionen Euro beziffert. Der Präsident Liguriens, Giovanni Toti, rief Touristen auf, die betroffenen Gemeinden nicht im Stich zu lassen. Der Ort Santa Margherita sei nach den Überschwemmungen für Besucher wieder zugänglich.

Seit Wochenbeginn herrschen in weiten Teilen Italiens Unwetter mit Starkregen und Sturm. Besonders betroffen ist der Norden des Landes. Die Regierung versprach den von den Unwettern betroffenen Regionen Unterstützung.

(APA)

(Quelle: S24)

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