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Drogenhandel lässt Regenwälder schrumpfen

Der Drogenhandel trägt Experten zufolge zum Schrumpfen der Regenwälder Mittelamerikas bei. Die Verbrechersyndikate besetzten Ländereien, um illegale Landepisten anzulegen, sagte die Geografin Kendra McSweeney von der Ohio State University in Columbus (USA) bei einer Konferenz in Costa Ricas Hauptstadt San Jose.

Häufig rodeten sie zudem gestohlene Flächen, um dort Landwirtschaft zu betreiben. Viehzucht und der Anbau von Ölpalmen dienten der Geldwäsche. Es gebe allerdings Beispiele indigener Völker, die sich erfolgreich gegen die Banden wehrten, sagte Andrew Davis von der salvadorianischen Umweltschutzorganisation Prisma. Entscheidend sei, dass die Indios verbriefte Rechte auf ihre Ländereien erhalten und sich organisieren.

(Quelle: S24)

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