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Ein-Euro-Jobs: Kurz will Gespräche mit SPÖ aufnehmen

Der Außenminister will Flüchtlinge beschäftigen Salzburg24
Der Außenminister will Flüchtlinge beschäftigen

Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) will diese Woche auf Beamtenebene Gespräche mit dem Koalitionspartner SPÖ über ein Integrationsgesetz aufnehmen. Geht es nach Kurz, soll die Vollverschleierung verboten werden und Flüchtlinge zu gemeinnützigen Ein-Euro-Jobs verpflichtet werden. Bei Zweiterem gibt es rechtliche Bedenken, weil die Pflicht für österreichische Arbeitslose nicht gelten soll.

Das Außenministerium betonte am Montag gegenüber der APA, eine "nicht diskriminierende Lösung" zu erarbeiten. Die Ein-Euro-Job-Pflicht soll an mangelnde Deutschkenntnisse geknüpft werden. Dass man Asylberechtigte und andere Arbeitslose unterschiedlich behandelt, werde man "sachlich begründen", hieß es aus dem Ministerium.

Gespräche mit Stöger und Duzdar geplant

Auf Beamtenebene seien diese Woche erste Gespräche, unter anderem mit den Ressorts von der für Diversität zuständigen Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ) und dem den Arbeitsmarkt verantwortenden Sozialminister Alois Stöger (SPÖ), geplant, hieß es aus dem Kurz-Büro weiter. Die SPÖ-Seite bestätigte Terminanfragen dazu. Ob es sich diese Woche noch ausgehe, sei aber nicht sicher.

Bedenken wegen Genfer Flüchtlingskonvention

Die Verfassungsrechtler Heinz Mayer und Bernd-Christian Funk hatten wegen dem Gebot der Gleichbehandlung rechtliche Bedenken geäußert. Die Genfer Flüchtlingskonvention schreibt vor, anerkannten Flüchtlingen dieselben Leistungen zuzuerkennen wie Inländern.

(APA)

(Quelle: S24)

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