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Einigung im Tarifstreit der deutschen Metallindustrie

Weitere Eskalation des Tarifkonflikts verhindert Salzburg24
Weitere Eskalation des Tarifkonflikts verhindert

Der Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie ist beigelegt. Arbeitgeber und IG Metall in Nordrhein-Westfalen einigten sich am Freitag in der Früh in Köln auf einen neuen Tarifvertrag. Die Beschäftigten sollen um 4,8 Prozent mehr Geld bekommen. Der in Nordrhein-Westfalen vereinbarte Tarifabschluss mit Signalwirkung für die gesamte Branche sieht zudem eine Laufzeit von 21 Monaten vor.

Das Ergebnis sehe eine Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro für die Monate April bis Juni 2016 vor, hieß es weiter. Ab 1. Juli würden die Entgelte in einer ersten Stufe um 2,8 Prozent erhöht. Die zweite Stufe folge dann ab April 2017 mit einer Erhöhung um zwei Prozent. Beide Seiten hatten zuvor ihre Übereinkunft auf den Pilotvertrag verkündet.

Die Vereinbarung werde von allen Tarifbezirken übernommen, sagte ein Sprecher des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall. In dem größten deutschen Wirtschaftszweig arbeiten 3,8 Millionen Menschen. Mit der nun erzielten Einigung haben die Tarifparteien eine Eskalation des Tarifkonflikts verhindert. Die IG Metall hatte bereits eine Ausweitung des Arbeitskampfes in der Woche nach Pfingsten angekündigt, falls es bei den Verhandlungen in Köln zu keiner Annäherung kommen sollte. Dabei wollte sie erstmals auch zu Tagesstreiks aufrufen.

(Quelle: S24)

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