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Ungewöhnlicher Angriff

Eisbär tötet zwei Menschen in Alaska

Anrainer erschießt Tier

symb_eisbär pixabay
Aufgrund des schmelzenden Meereises halten sich Eisbären zunehmend auf dem Festland auf. (SYMBOLBILD)

Bei einem Eisbär-Angriff in Alaska wurden zwei Menschen getötet. Ein Anrainer habe das Tier am Dienstag schließlich erschossen.

Ein Eisbär hat im Westen Alaskas zwei Menschen angegriffen und getötet. Das Tier sei ersten Berichten zufolge zunächst mehreren Menschen im Ort Wales nachgejagt und habe dann eine Frau und einen Jugendlichen tödlich verletzt, hieß es am Dienstag von der Polizei. Medienberichten zufolge soll es sich dabei um eine Mutter und ihr Kind handeln.

Ein Anrainer habe den Bären schließlich erschossen. Weitere Details waren nicht bekannt. Behördenvertreter wollten in das Gebiet an der Westküste Alaskas reisen, "sobald die Wetterbedingungen dies zulassen", hieß es.

Angriffe von Eisbären sehr selten

Nach Angaben der Zeitung "Anchorage Daily News" kommen solche Angriffe in dem nördlichen US-Bundesstaat äußert selten vor. 1990 habe ein Eisbär einen Mann im Ort Point Lay etwa 500 Kilometer nördlich von Wales getötet. 1993 sei ein Tier durch ein Fenster in eine Airforce-Radarstation eingebrochen und habe einen 55-Jährigen schwer verletzt.

Aufgrund des schmelzenden Meereises im Zuge des Klimawandels hielten sich die Tiere zunehmend auf dem Festland auf, wodurch Begegnungen mit Menschen wahrscheinlicher würden.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 08.02.2023 um 12:47 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/eisbaer-toetet-zwei-menschen-in-alaska-132789949

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