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Elf Millionen Gigabyte Silvester-Grußbotschaften erwartet

Live-Videos belasten die Netze zusätzlich APA (AFP/GETTY)
Live-Videos belasten die Netze zusätzlich

Extreme Datenmengen durch Grußbotschaften zu Silvester werden für Österreichs Mobilfunknetze zu einer besonderen Belastungsprobe. Die Mobilfunkindustrie rechnet mit einem mobil übertragenen Datenvolumen von fast elf Millionen Gigabyte in den Stunden rund um den Jahreswechsel, was einer Steigerung von rund 110 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit wird eine neue Rekordmarke gesetzt.

Denn zusätzlich zu Messengerdiensten, die schon seit Jahren Videotelefonie ermöglichen, bieten soziale Netzwerke nun jedermann zusätzlich die Möglichkeit, Live-Videos zu streamen und damit zigtausende Menschen gleichzeitig zu erreichen, berichtete das Forum Mobilkommunikation (FMK) am Freitag. Notrufe werden allerdings vom Netz erkannt und automatisch priorisiert.

Bei schlechtem Netz: Euro-Notruf

Wer einen Notruf absetzen muss, tut dies gebührenfrei mit der entsprechenden Nummer - Feuerwehr 122, Polizei 133 und Rettung 144. Sollte in dünn besiedelten Gebieten das Signal des Vertragsnetzes nicht ausreichend sein, so kann der Euro-Notruf 112 abgesetzt werden, vorausgesetzt irgendein Netz ist verfügbar. Auch die für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen wichtige Beratungshotline "147 Rat auf Draht", die zu den Feiertagen einen deutlichen Anstieg von Anrufen verzeichnet, ist rund um die Uhr kostenfrei erreichbar.

(APA)

(Quelle: S24)

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