Jetzt Live
Startseite Welt
Welt

Entlaufener Tiger in Tiflis nach Todesbiss erschossen

Überflutungen zogen Jagd auf Zootiere nach sich Salzburg24
Überflutungen zogen Jagd auf Zootiere nach sich

Ein während des schweren Unwetters in Georgien aus dem Zoo ausgebrochener weißer Tiger hat in der Hauptstadt Tiflis einen Mann angefallen und getötet. Sicherheitskräfte erschossen das Raubtier, wie das Innenministerium der Südkaukasusrepublik am Mittwoch mitteilte. Der Tiger war bei den Überschwemmungen am Sonntag aus dem Gehege entlaufen und hatte sich seitdem in einem Lagerhaus versteckt.

Die Behörden hatten zunächst von einem Löwen gesprochen. Auch Berichte über einen zusätzlichen Verletzten bestätigten sich nicht. An der Grenze zwischen Georgien und Aserbaidschan wurde unterdessen ein Pinguin gesichtet, der ebenfalls aus dem Tierpark geflohen war. Spezialkräfte seien unterwegs, um den Seevogel aus dem Fluss Kura zu fischen, teilte ein Zoosprecher in Tiflis mit. Bei dem Unwetter waren Dutzende Zoo-Tiere ertrunken oder geflüchtet.

Spezialeinheiten hatten mehrere umherirrende Raubtiere in der Millionenstadt aus Sicherheitsgründen erschossen. Nach Kritik von Bürgern an einem angeblich voreiligen Gebrauch der Waffen kündigten die Behörden der früheren Sowjetrepublik eine Untersuchung an.

Die Zahl der Unwetter-Toten in Tiflis stieg Berichten zufolge auf mindestens 17. Etwa fünf Menschen galten als vermisst. Die heftigsten Regengüsse seit Jahrzehnten hatten Erdrutsche und Schlammlawinen ausgelöst.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 15.04.2021 um 05:39 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/entlaufener-tiger-in-tiflis-nach-todesbiss-erschossen-47484766

Kommentare

Mehr zum Thema