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Opferzahlen steigen

Philippinen-Erdbeben fordert fünf Tote und über 130 Verletzte

Erschütterungen der Stärke 7

Präsident Marcos (rechts) sprach im Erdbebengebiet mit Betroffenen
Präsident Marcos (rechts) sprach im Erdbebengebiet mit Betroffenen.

Nach dem schweren Erdbeben im Norden der Philippinen ist die Zahl der Verletzten auf mehr als 130 gestiegen. Mindestens fünf Menschen kamen am Mittwoch bei dem Beben der Stärke 7 ums Leben, wie der Katastrophenschutz in dem südostasiatischen Inselstaat mitteilte.

Das Epizentrum befand sich in der Provinz Abra im Norden der Insel Luzon. Die Region liegt 335 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila.

Erdbeben Philippinen APA/AFP/Ricardo Raguini
Ein schweres Erdbeben erschüttert die Philippinen.

Schweres Erdbeben erschüttert Philippinen

Der Norden der Philippinen ist am Mittwoch von einem heftigen Erdbeben erschüttert worden. Mindestens ein Mensch wurde getötet. Das Epizentrum befand sich in dem Ort Lagangilang in der Provinz Abra.

Zahlreiche Nachbeben in der Nacht

Am Donnerstag reiste der neue Präsident Ferdinand Marcos Jr. ins Erdbebengebiet und sprach dort mit Betroffenen. Wegen zahlreicher Nachbeben hatten viele Bewohner die Nacht im Freien verbracht.

Die Toten und Verletzten waren größtenteils von herunterstürzenden Gebäudeteilen, Erdrutschen und Steinschlägen getroffen worden. Insgesamt sind den Behörden zufolge fast 13.000 Menschen von den Folgen des Bebens betroffen, das auch Schulen, Krankenhäuser, Straßen und Brücken beschädigt hat. Die Erdstöße waren sogar im weit entfernten Manila zu spüren.

Philippinen am Pazifischen Feuerring

Die Philippinen liegen auf dem Pazifischen Feuerring - der geologisch aktivsten Zone der Erde. Beim letzten heftigen Beben der Stärke 7,1 waren 2013 im Zentrum des Landes 220 Menschen getötet worden. Im Juli 1990 starben auf der Insel Luzon mehr als 2.400 Menschen bei einem Beben der Stärke 7,8.

Bei einem von mehreren hundert Nachbeben am Donnerstag ist ein 59-Jähriger durch einen Erdrutsch getötet worden, sagte ein örtlicher Behördenvertreter. Seit dem Haupterdstoß wurden nach Angaben des seismologischen Instituts der Philippinen mehr als 800 Nachbeben gemessen. 24 davon seien so stark gewesen, dass sie zu spüren waren. "Seit gestern gibt es fast alle 15, 20 Minuten Nachbeben", berichtete der Restaurantbesitzer Reggi Tolentino in der Regionalhauptstadt Bangued. Viele Menschen hätten die vergangene Nacht aus Angst vor weiteren Erschütterungen im Freien verbracht.

(Quelle: Apa/Dpa/Afp)

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