Jetzt Live
Startseite Welt
Welt

Erdbeben der Stärke 5,6 vor der Küste von Fukushima

Auf das AKW dürfte das Beben keine Auswirkungen gehabt haben Salzburg24
Auf das AKW dürfte das Beben keine Auswirkungen gehabt haben

In der Umgebung des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima hat sich am Montag ein Erdbeben der Stärke 5,6 ereignet. Das Beben ereignete sich am Meeresboden in einer Tiefe von 28 Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Die Erschütterungen waren bis in die Hauptstadt Tokio zu spüren. Die japanische Meteorologiebehörde erklärte, es bestehe keine Tsunami-Gefahr.

Tokyo Electric Power (Tepco), die Betreiberfirma des Atomkraftwerks Fukushima, stellte zunächst keine Auswirkungen des Bebens auf die Anlage fest, wie ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte. Dies werde aber noch genauer überprüft.

Das Atomkraftwerk war am 11. März 2011 durch ein verheerendes Erdbeben und einen Tsunami so schwer beschädigt worden, dass die Kühlanlagen ausfielen. In der Folge ereignete sich in mehreren Reaktoren eine Kernschmelze. Große Mengen Radioaktivität traten aus, zehntausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Es war die schwerste Atomkatastrophe seit dem Reaktorunfall im ukrainischen Tschernobyl im Jahr 1986.

Japan befindet sich an der Schnittstelle von vier tektonischen Platten. Daher ereignen sich in dem Inselstaat jährlich mehr als ein Fünftel der schwersten Erdbeben weltweit. In den vergangenen Wochen waren wiederholt Erdstöße in Tokio spürbar.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 13.05.2021 um 12:38 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/erdbeben-der-staerke-5-6-vor-der-kueste-von-fukushima-53514547

Kommentare

Mehr zum Thema