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Ermittler legen Bericht zu Verbrechen im Syrien-Konflikt vor

Im syrischen Bürgerkrieg haben nach Erkenntnissen der UNO alle Konfliktparteien seit Jahren grundlegende Menschenrechte verletzt. Weitere konkrete Erkenntnisse dazu legt die vom UN-Menschenrechtsrat berufene unabhängige Untersuchungskommission für Syrien am Donnerstag in Genf vor. In ihrem neuen Bericht gehe es unter anderem um gezielte Angriffe auf bestimmte Volksgruppen, hieß es laut UNO.

Seit Ausbruch des Bürgerkriegs vor mehr als vier Jahren sind in Syrien mindestens 250.000 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als vier Millionen Syrer sind vor dem Krieg in benachbarte Länder geflohen. Zehntausende von ihnen kommen auch nach Europa, darunter nach Deutschland und Österreich.

Die Kommission, die von dem brasilianischen Juristen und Diplomaten Sérgio Pinheiro geleitet wird, führt seit Jahren auch vertrauliche Listen mit Namen mutmaßlichen syrischer Kriegsverbrecher. Darunter sollen sich Befehlshaber von Streitkräften aber auch Anführer von Rebellen und terroristischen Gruppen befinden. Über eine Verwendung der Listen soll der UN-Sicherheitsrat entscheiden.

(Quelle: S24)

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