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Erneut Dutzende Tote bei Luftschlägen auf Houthi-Gebiete

Bei neuen Luftangriffen der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition im Jemen sind nach Angaben der Houthi-Rebellen mindestens 30 Menschen getötet worden. Wie ein Sprecher der Aufständischen der Deutschen Presse-Agentur sagte, wurde die von schiitischen Houthis bewohnte nördliche Stadt Saada nahe der saudischen Grenze bombardiert.

In dem ärmsten Land Arabiens kämpfen schiitische Houthi-Rebellen gegen Anhänger des sunnitischen Präsidenten Abd-Rabbu Mansour Hadi. Der Staatschef ist nach Saudi-Arabien geflüchtet. Die Houthis werden nach Darstellung von Hadi vom Iran unterstützt. Seit dem 26. März bombardiert ein von Riad geführtes Bündnis Stellungen und Waffenlager der Rebellen. Die Vereinten Nationen versuchen zu vermitteln. Sie bemühen sich um Friedensgespräche.

Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation sind seit Beginn der Luftangriffe rund 2.000 Menschen getötet und 8.000 verletzt worden. Laut UN-Kinderhilfswerk Unicef kostete die Gewalt mindestens 135 Kindern das Leben.

(Quelle: S24)

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