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Hongkong

Erstmals seit Wochen wieder Ausschreitungen

In Hongkong gibt es erneut Ausschreitungen

Seit dem Sieg der Demokratiebewegung bei den Kommunalwahlen Ende November hatten die gewaltsamen Ausschreitungen nachgelassen.

Erstmals seit drei Wochen hat es bei Kundgebungen der Demokratiebewegung in Hongkong wieder Ausschreitungen gegeben. Die Polizei setzte am Sonntag Pfeffer-Spray ein und nahm zahlreiche Demonstranten fest. Die Anhänger der Demokratiebewegung bildeten an verschiedenen Stellen der Stadt Flashmobs.

Die China-treue Regierungschefin von Hongkong, Carrie Lam, hielt sich am Sonntag in Peking auf. Dort ist am Montag ein Treffen mit Staatschef Xi Jinping geplant.

Weniger Ausschreitungen nach Wahlsieg

Die beispiellosen Massenproteste in Hongkong wurden vor gut einem halben Jahr durch ein Gesetzesvorhaben ausgelöst, das Auslieferungen nach Festland-China ermöglicht hätte. Am 9. Juni formierte sich erstmals Protest gegen den Entwurf, der später zurückgezogen wurde. Im Laufe der Monate gab es wiederholt gewaltsame Proteste.

Seit dem Sieg der Demokratiebewegung bei den Kommunalwahlen Ende November hatten die gewaltsamen Ausschreitungen nachgelassen. Am Sonntag vor einer Woche beteiligten sich aber rund 800.000 Menschen an einem friedlichen Protestzug.

(Quelle: Apa/Ag.)

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